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Zum Werk
Otto Eder, Bildhauer
aus der Schule Ritter und Wotruba, entwickelte Anfang der fünfziger
Jahre aufsehenerregende Dübelplastiken aus aufeinandergesetzten
Steinen und Fundstücken. Später reduzierte er seine Plastiken
zu körperlich-runden, idolartigen, meist weiblichen Figurationen.
Bis zu seinem Freitod 1982 schuf Eder ein bedeutendes Ouevre an
Plastiken, Ölbildern, Zeichnungen und Druckgraphiken. Sein
Nachlaß wird von dieser Galerie betreut.
Fritz Wotruba: "Sein Mut, immer wieder einen neuen Weg
zu versuchen, um zum Ziel zu gelangen, scheint mir ein besonderes
Merkmal zu sein.
Kristian Sotriffer: Eder hatte schon eine bestimmte
Vorstellung: Die Figur als Ausgangspunkt, die Reduktionsarbeit an
der Figur, um sie umzuwandeln zu etwas Symbolhaftem.
Der Künstler
Otto Eder: Geboren 1924
in Seeboden/Kärnten, Kunstgewerbeschule in Villach, Kriegsdienst,
Kunstgewerbeschule in Graz (Walter Ritter), Akademie der bildenden
Künste in Wien (Fritz Wotruba). 1962 Österreichischer
Staatspreis für Bildhauerei. 1964 Mitglied der Wiener Secession.
Seit 1967 Arbeit im Krastal. Mitbegründer des Vereins Begegnung
in Kärnten Teilnahme an zahlreichen Symposien und Ausstellungen.
1982 Freitod.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Rom, Salzburg, Spittal,
Klagenfurt, Wien, Edinburgh, Zagreb, Laibach, Bochum, Montreux,
Graz, Prag, Florenz, Leoben, Krastal, Moers (D), Ossiach, Innsbruck,
Bregenz, Hermagor, Künzelsau (D), Völkermarkt, Passau,
Villach, ...
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