Galerie Altnöder

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Ingeborg Strobl 1949 - 2017

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Ingeborg Strobl - Uns so...

 

Tief betroffen haben wir vom Tode Ingeborg Strobls am 9. April erfahren. Österreich hat eine seiner wichtigsten KünstlerInnen verloren. Ingeborg Strobl war jene KünstlerIn, mit der wir in unserer Ausstellungsgeschichte von 1984 bis 2014 am Längsten zusammen gearbeitet haben: In Einzel- und Gruppenausstellungen und Präsentationen auf diversen Messen. Wir schätzten an Strobl ihre Thematik, ihre hohe Qualität in der künstlerischen Umsetzung, ihre konsequente, kritische aber auch respekt- und liebevolle Haltung zu Menschen, Kulturen, Natur und Kunst, die auch die Ironie kannte. Eindrucksvoll ihre Kunst im öffentlichen Raum; ihre Bücher - etwas vom Feinsten und Besten. Mit ihr zu arbeiten, war eine ständig von ihr hinterfragte und geprüfte Kooperation, der wir uns gerne stellten, da wir ihr Werk bedingungslos schätzten. Sie hatte wunderbare große Einzelausstellungen wie im Kunsthaus Bregenz, in der Secession oder zuletzt im LENTOS Linz. Dass sie sich still verabschiedet hat, entsprach ihrer Haltung.

 

In Trauer
Heidi und Ferdinand Altnöder

 

Zur Künstlerin
Aussendung MUMOK
Nachruf artmagazin

Der Standard / Kondolenzbuch

eSeL Sequenz: "Liebe Ingeborg Strobl..."

 

 

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Außer Haus

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KünstlerInnen, die wir einst ausgestellt haben und zum Teil noch betreuen, zeigen in zahlreichen Präsentationen ihre Werke. Daraus eine aktuelle, erfreulich reiche Auswahl.

 

In unserem Angebot finden Sie Arbeiten von Norbert Trummer zu "SALZBURG RUNDUM”, Bilder, die bis Jänner im Salzburg Museum ausgestellt waren.

 

 

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Psycho Drawing - Linz

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PSYCHO DRAWING
Art brut und die ?60er und ?70er in Österreich

 

LENTOS Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1

4020 Linz

 

Ausstellungsdauer: Bis 11. Juni 2017

offen: Di-So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr

 

Die umfangreiche Ausstellung zeigt Zeichnungen im Spannungsfeld zwischen Kunst und Wahn aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Neben Werken Gugginger Art-brut-Künstler wie Johann Hauser, Oswald Tschirtner und August Walla werden Arbeiten von Arnulf Rainer, Peter Pongratz, Adolf Frohner, Hermann Nitsch, Franz Ringel und Alfred Hrdlicka präsentiert. Das Lentos besitzt mit einer umfangreichen Gugginger Sammlung eines der ältesten Art brut-Konvolute in Museumsbestand.

 

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zu unserem Gugging-Angebot

siehe auch:

N.N.

Erich Prager

Josef Karl Rädler

Ernst Schmid

 

 

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Gerhard Rühm - Karlsruhe

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Gerhard Rühm
»Poetische Expansionen«

 

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Deutschland


offen: Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr

 

»Poetische Expansionen« präsentiert mit einer Serie ausgewählter Positionen eine der wichtigsten Tendenzen der Kunst des 20. Jahrhunderts: die Erweiterung der künstlerischen Medien. In den 1950er- bis 1970er- Jahren entstanden neue künstlerische Formen, indem die Grenzen zwischen Text, Bild, Objekt, Theater und Musik aufgehoben wurden und sich die Kunst von ihren herkömmlichen Materialien und Produktionsverfahren löste und für technische Medien öffnete. Die ersten drei Ausstellungen: Retrospektiven von Nanni Balestrini, Hansjörg Mayer und Gerhard Rühm – sind Auftakt der Ausstellungsserie Poetische Expansionen. Sie zeigen das umfassende sowie vielfältige poetische und literarische Werk der Künstler.

 

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Hans Pollhammer - Salzburg

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Hans Pollhammer

NAU BRAVO, ODA SO

 

Stadtgalerie Lehen
Inge Morath-Platz 31
5020 Salzburg

 

Vernissage: 6. April 2017, 19 Uhr, Eröffnung: Peter Haas

Ausstellungsdauer: 7. April - 13. Mai 2017

offen: Di, Do, Fr 14-18, Mi 14-19, Sa 11-15 Uhr
Vormittags nach telefonischer Absprache

 

Hans Pollhammer arbeitet konsequent an einem Werk, das sich aus Bildern und Installationen zusammensetzt. In der Ausstellung zu sehen sind groß- und kleinstformatige Leinwände mit collagierten Elementen, filigraner Strichzeichnung und Botschaften in Dialektsprache. Dazu eine Serie früher Zeichnungen und 4 neue „Kist’n und Koffer" – cinematographische Installationen in ausrangierten Behältnissen: „Zeitlupenkoffer“, „l'herbe-tendre-koffer“, „alte-liebe-dead-man-meer-koffer“, „mopedkoffer“ und der heilige Gral in der schon älteren „gralskistn“.

 

„ich werde nervös, wenn es zuviel aussage gibt"
(jim jarmusch)

– quasi kurz und dings

 

 

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5 x Kubin - LInz

Zeichnung - Musik - Literatur - Korrespondenz

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Alfred Kubin - Musikalisches Unverständnis

 

Alfred Kubin

Meilensteine seines Schaffens - Wiedereröffnung Kubin-Kabinett

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Eröffnung: Mittwoch, 26. April 2017, 19.00 Uhr

offen: Di, Mi, Fr 9-18, Do 9-21, Sa, So, Fei: 10-17 Uhr

Dauer: 27. April 2017 bis 31. Dezember 2019, Dauerausstellung

 

Mit einer Präsentation ausgewählter Hauptwerke Alfred Kubins öffnet das Kubin-Kabinett der Landesgalerie Linz nun als Dauerausstellung seine Tore neu. Wesentliche Blätter aus dem magisch-fantastischen Frühwerk, mit dem der Künstler zu Weltruhm gelangte, werden ebenso vorgestellt wie Beispiele seiner narrativen und literarischen Illustrationen und des expressiven Spätwerks. Die Ausstellung bietet damit einen konzentrierten Einblick in das facettenreiche Werk des bedeutenden Zeichners. Das Oberösterreichische Landesmuseum ist im Besitz von über 4.000 Blättern Kubins und so reiht sich in dieser Ausstellung ein „Highlight“ an das andere.

 

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Alfred Kubin

"Eine andere Seite" - Humor und Ironie im Werk von Alfred Kubin

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Eröffnung: Mittwoch, 26. April 2017, 19.00 Uhr

Dauer: 27. April  bis 27. August 2017

 

Vielfach wird Alfred Kubins Werk mit den Schattenseiten des Daseins, mit dem Dämonischen und Unheilvollen, mit Angst und Vergänglichkeit in Verbindung gebracht. Dabei wird mitunter übersehen, dass ein bedeutender Anteil seines Werkes humorvollen Themen gilt. Ironie, Groteske und Humor stehen deshalb im Mittelpunkt einer Ausstellung im Gotischen Zimmer der Landesgalerie, die sich dieser „anderen Seite” in Kubins Oeuvre widmet. „Ich hatte von jeher einen eigentümlichen Hang zur Übertreibung und zur Phantastik: die Kuh mit vier Hörnern war mir allemal lieber wie die mit zwei“, wie der Künstler es selbst formuliert. Unmittelbarer Anlass für die Schau ist die Aufführung der Kubin-Oper „Die andere Seite“ von Michael Obst im Linzer Musiktheater im Mai 2017 (siehe unten).

 

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Michael Obst: Die andere Seite

Musiktheater nach dem fantastischen Roman von Alfred Kubin

Text von Hermann Schneider

 

Musiktheater Linz

Am Volksgarten 1

4020 Linz

 

Österreichische Erstaufführung: 20. Mai 2017

weitere Aufführungen bis 29. Juni

 

1908 verfasste Alfred Kubin mit Die andere Seite einen fantastischen Roman. Erzählt wird das Abenteuer einer Reise in die Traumstadt Perle auf der anderen Seite der Welt. Was wie ein hoffnungsvoller Traum beginnt, weitet sich immer mehr zu einem soghaft-apokalyptischen Szenario. Michael Obst komponierte 2010 hierzu eine Musik, in der zarte A-Capella-Chorpassagen mit klanggewaltigen Massenszenen konstrastieren und Wild-Scharfes auf eindringliche Passagen von morbider und fragiler Schönheit trifft.

 

zum Musiktheater

zum Folder "Kubins andere Seiten”

 

 

Festival 4020

 

30. April bis 6. Mai 2017

 

Das biennale Festival 4020 stellt Alfred Kubins phantastischen Roman „Die andere Seite“ ins Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung. Die MusikerInnen des Festivals haben sich mit dieser Utopie beschäftigt und sich in die suggestive, abgründige Stimmung des Romans versetzt, in dem Kubins monsterartige Fratzen und Gnome hinter jeder Mauer lauern könnten. Wie klingt die Musik dieser Stadt? Welche Klänge, Texturen, Stimmen und Schatten schwingen in ihr mit? Das Festival 4020 mit Musik aus Europa und dem Orient stellt dieses Mal vor allem Saiteninstrumente ins Zentrum.

 

zum Programm

zum Folder "Kubins andere Seiten”

 

 

Alfred Kubin an Herbert Lange und Suzan Wittek

„... wie eine seelige Insel im dröhnenden

Ozean europäischer Barbarei“

Briefe 1940–54 / Mikro-Ausstellung

 

OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus

Adalbert-Stifter-Platz 1

4020 Linz

 

27. April bis 27. August 2017

Täglich außer Montag, 10 bis 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Die im OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus, Nachlass Herbert

Lange befindlichen Briefe und Postkarten Alfred Kubins an den

Journalisten und Autor Herbert Lange sowie an die Schriftstellerin und Japanologin Suzan Wittek umfassen unter anderem

die wechselvollen Jahre des Zweiten Weltkrieges und der

unmittelbaren Nachkriegszeit. Mit der „verehrten“ nach mehrjährigem Japanaufenthalt wieder in Österreich lebenden Wittek pflegt Kubin einen angeregten Austausch, dem jungen Dichter Lange fühlt er sich bald

freundschaftlich verbunden. Verhandelt werden in den Briefen neben Bemerkungen zur politischen Situation erschwerte Arbeits- und Publikationsmöglichkeiten bei steigender Nachfrage nach Zeichnungen

sowie die schwindende Schaffenskraft des Künstlers.

 

 

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2x sensationelle Art brut - Maria Gugging

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gugging.! meisterwerke

 

museum gugging

Am Campus 2
3400 Maria Gugging

 

Verlängert bis 4. März 2018

offen: Winterzeit Di-So 10-17 Uhr, Sommerzeit 10-18 Uhr

 

In "gugging.! meisertwerke” bietet das museum gugging hundertundeins Meisterwerke aus Gugging. Zu finden sind Klassiker wie Walla, Hauser und Tschirtner ebenso wie neuere Arbeiten von KünstlerInnen, die im Atelier Gugging arbeiten. Die Ausstellung ermöglicht eine Reise durch die Welt der Art Brut und markiert die vielfältige Stilistik und hoch beeindruckende Formensprache der Künstler aus Gugging.

 

Katalog: Johann Feilacher, gugging meisterwerke.!, Residenz Verlag, 2014, € 39,90.

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Aloise Corbaz, Blühende Kuss-Szene in Gouache, 1947, Grafitstift und Gouache auf Papier, Foto: Olivier Laffely, AN, Collection de l’Art Brut, Lausanne,  © Association Aloïse, Ausschnitt

 

jean dubuffets art brut.!
die anfänge seiner sammlung

 

Bis 02. Juli .2017

 

1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs und den Beginn einer zweiten Moderne. In dieser Zeit hatte Jean Dubuffet, einer der ideenreichsten Köpfe in der Kunst des 20. Jahrhunderts, genug von der etablierten Kunst und machte sich auf die Suche nach einem neuen Kunstbegriff: frei, unbeeinflusst, antiintellektuell und roh – also „brut“ sollte diese Kunst sein. Das museum gugging zeigt 169 Arbeiten aus Dubuffets berühmt gewordener Sammlung. Diese Arbeiten bilden heute den Urkern der Collection de l’Art Brut in Lausanne, eine fantastische Präsentation, Pflicht für alle LiebhaberInnen, die sich für Tiefe und Breite der Kunst interessieren.

 

zur Ausstellung

 

 

Galerie Altnöder, Salzburg, Kontakt