Galerie Altnöder

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Außer Haus

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KünstlerInnen, die wir einst ausgestellt haben und zum Teil noch betreuen, zeigen in zahlreichen Präsentationen ihre Werke und das weltweit. So stellt das Museum of Everything, London, im Museum of Old and New Art im australischen Tasmanien unter mehr als 1000 Werken auch Arbeiten von  Josef Karl Rädler vor.

 

 

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Janz Franz 1946 - 2017

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Zum Abschied

 

1991 sahen wir in Grödig zum ersten Mal Bilder des Autodidakten Janz Franz. Janz Franz war damals 45 Jahre alt, ein Kellner, der seinen Beruf für die Kunst an den Nagel hängte. Seine Karriere begann international. 1996 haben wir Janz Franz in unser Galerieprogramm aufgenommen, überzeugt von der Authentizität seines Werkes, das sich einzigartig mit Tiefen des Menschseins und der Seele befasste, mit einer Welt von Dämonen, Tierwesen, Hexen und Huren. Für den Künstler war das weibliche Geschlecht „Weltorgan Nr. 1”. Er wollte „Schiele 2000” werden und Nr. 1 unter den KünstlerInnen Österreichs. Die Welt des Rocks, der er in Graz als Musiker angehörte, hat ihn und die Titel seiner Bilder geprägt. Janz Franz wurde zum Schwierigsten unter unseren KünstlerInnen. Seine einzigartige Welt und seine Bilder waren es wert trotzdem mit ihm zu arbeiten. Vergleichbares findet sich nicht, wie auch die Texte von Hermann Nitsch, Otto Breicha und Wolfgang Richter auf unserer Webseite belegen. Janz Franz malte in Schüben intensiv bis 2006. 2014, an den Rollstuhl gefesselt, entstanden seine letzten Werke. Am 12. Juli 2017 hat Janz Franz diese Welt verlassen. Sie hat ihn zu wenig wahr genommen und geschätzt, auch wenn Prof. Rudolf Leopold Bilder erwarb und andere Sammler hunderte Werke bei ihm kauften.

 

Ein Platz im Olymp der Künstler ist Janz Franz gewiss. 

 

Das wünschen wir ihm. 

 

Unser Beileid gilt seiner Familie

Heidi und Ferdinand Altnöder

 

zu Janz Franz

 

 

 

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3 x  Alfred Kubin - LInz

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Alfred Kubin - Musikalisches Unverständnis

 

Alfred Kubin

Meilensteine seines Schaffens - Wiedereröffnung Kubin-Kabinett

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Dauerausstellung bis 31. Dezember 2019

offen: Di, Mi, Fr 9-18, Do 9-21, Sa, So, Fei: 10-17 Uhr

 

Mit einer Präsentation ausgewählter Hauptwerke Alfred Kubins öffnet das Kubin-Kabinett der Landesgalerie Linz nun als Dauerausstellung seine Tore neu. Wesentliche Blätter aus dem magisch-fantastischen Frühwerk, mit dem der Künstler zu Weltruhm gelangte, werden ebenso vorgestellt wie Beispiele seiner narrativen und literarischen Illustrationen und des expressiven Spätwerks. Die Ausstellung bietet damit einen konzentrierten Einblick in das facettenreiche Werk des bedeutenden Zeichners. Das Oberösterreichische Landesmuseum ist im Besitz von über 4.000 Blättern Kubins und so reiht sich in dieser Ausstellung ein „Highlight“ an das andere.

 

zur Ausstellung

zum Künstler

 

 

Alfred Kubin

"Eine andere Seite" - Humor und Ironie im Werk von Alfred Kubin

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Ausstellungsdauer: Bis 27. August 2017

 

Vielfach wird Alfred Kubins Werk mit den Schattenseiten des Daseins, mit dem Dämonischen und Unheilvollen, mit Angst und Vergänglichkeit in Verbindung gebracht. Dabei wird mitunter übersehen, dass ein bedeutender Anteil seines Werkes humorvollen Themen gilt. Ironie, Groteske und Humor stehen deshalb im Mittelpunkt einer Ausstellung im Gotischen Zimmer der Landesgalerie, die sich dieser „anderen Seite” in Kubins Oeuvre widmet. „Ich hatte von jeher einen eigentümlichen Hang zur Übertreibung und zur Phantastik: die Kuh mit vier Hörnern war mir allemal lieber wie die mit zwei“, wie der Künstler es selbst formuliert. Unmittelbarer Anlass für die Schau ist die Aufführung der Kubin-Oper „Die andere Seite“ von Michael Obst im Linzer Musiktheater im Mai 2017 (siehe unten).

 

zur Ausstellung

 

 

Alfred Kubin an Herbert Lange und Suzan Wittek

„... wie eine seelige Insel im dröhnenden

Ozean europäischer Barbarei“

Briefe 1940–54 / Mikro-Ausstellung

 

OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus

Adalbert-Stifter-Platz 1

4020 Linz

 

Ausstellungsdauer biss 27. August 2017

Täglich außer Montag, 10 bis 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Die im OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus, Nachlass Herbert Lange, befindlichen Briefe und Postkarten Alfred Kubins an den Journalisten und Autor Herbert Lange sowie an die Schriftstellerin und Japanologin Suzan Wittek umfassen unter anderem die wechselvollen Jahre des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit.

 

 

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Alois Mosbacher, Frenzi Rigling - Salzburg

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Alois Mosbacher, Frenzi Rigling

ZEIT FÜR A - ZEIT FÜR F

 

Kunstraum St. Virgil

Ernst Grein-Straße 14

55020 Salzburg

 

Dauer der Ausstellung bis 15.11.2017

Öffnungszeiten: Mo - Sa 8 - 20 Uhr; So 8 -12 Uhr

 

 

Zu Alois Mosbacher schreibt Kurator Hubert Nitsch: "Ich gehe durch die Ateliers von Alois Mosbacher und Frenzi Rigling und nehme die Welt wahr. Gedanklich betrete ich bei Alois Mosbacher dichte Natur, Waldstücke, sehe Tiere, Menschen und Spuren des Zivilisatorischen, Elaborate und Konzentrationen... Es ist eine Welt voller Spuren und Verweise.” Mit den Themen Spurensuche, Zeit, Frau und Persönliches befasst sich Frenzi Rigling. Seit Jahren dokumentiert sie täglich in einer kleinformatig Zeichnung das Gewand, das sie trägt.

 

Zu Alois Mosbacher

 

 

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Ingeborg Strobl - Orth an der Donau, Wien

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Ingeborg Strobl

Wunderkammer

museum Orth

Schlossplatz 1

2304 Orth an der Donau

 

Offen bis 1. November 2017

täglich 9 - 18 Uhr (Oktober bis 17 Uhr)

 

In vier Vitrinen überträgt Ingeborg Strobl das Konzept der Wunder- oder Kunstkammer der Spätrenaissance und des Barocks auf i

hre Arbeit. Von ihr geschätzte Gegenstände werden aus vertrauten Zusammenhängen gelöst und als besonders und ungewöhnlich kostbar zur Schau gestellt. „Wunder sind ständig um uns. Aufmerksamkeit, Offenheit, der genaue, behutsame Blick ohne Vorurteil lässt die Welt funkeln, atmen und klingen... Es gibt Nischen, dem Unglück zu entkommen..." (Ingeborg Strobl).

Bis 27.10. zeigt die Arbeiterkammer Wien von Strobl die Ausstellung "FLORA”. Beide Präsentationen hat Ingeborg Strobl noch selbst vor ihrem Tod vorbereitet.

 

zur Ausstellung in Schloss Orth

zur Ausstellung der Arbeiterkammer Wien und weitere Webseiten

 

 

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Alfred Kubin und Radek Knapp - Wien

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Radek Knapp trifft Alfred Kubin

Die Stunde der Geburt

 

Leopold Museum

MuseumsQuartier

Museumsplatz 1

1070 Wien

 

Ausstellungdauer bis 4.9.2017

Täglich: 10 - 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr

 

41 Werke Alfred Kubins treten im neu geschaffenen Grafischen Kabinett des Leopold Museums in einen Dialog mit dem Autor Radek Knapp. Alfred Kubin schuf mehr als 2300 Illustrationen für 250 Bücher. Radek Knapp (geb. 1964 in Warschau) hat eine Erzählung zu ausgewählten Grafiken Kubins geschrieben und damit das Zwiegespräch zwischen Autor und Grafiker umgedreht – der Schriftsteller reagiert humorvoll und nachdenklich auf die Bilder des Künstlers, unterstellt ihnen seinen Sinn und schafft damit möglicherweise auch eine Konkurrenzsituation, einen Wettstreit der Eigenwilligkeiten.

 

zur Ausstellung

in: "Die Presse”

in: "Der Standard”

zu Alfred Kubin

 

 

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Art brut - Maria Gugging

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hauser_gugging_nackte

 

gugging.! meisterwerke

 

museum gugging

Am Campus 2
3400 Maria Gugging

 

Bis 4. März 2018

offen: Winterzeit Di-So 10-17 Uhr, Sommerzeit 10-18 Uhr

 

In "gugging.! meisertwerke” bietet das museum gugging hundertundeins Meisterwerke aus Gugging. Zu finden sind Klassiker wie Walla, Hauser und Tschirtner ebenso wie neuere Arbeiten von KünstlerInnen, die im Atelier Gugging arbeiten. Die Ausstellung ermöglicht eine Reise durch die Welt der Art Brut und markiert die vielfältige Stilistik und hoch beeindruckende Formensprache der Künstler aus Gugging.

 

Katalog: Johann Feilacher, gugging meisterwerke.!, Residenz Verlag, 2014, € 39,90.

 

zur Ausstellung

zu unserem Gugging-Angebot

 

 

Galerie Altnöder, Salzburg, Kontakt