Galerie Altnöder

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Außer Haus

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KünstlerInnen, die wir einst ausgestellt haben und zum Teil noch betreuen, zeigen in zahlreichen Präsentationen ihre Werke und das weltweit. So zeigt das Museum of Everything, London, im Museum of Old and New Art im australischen Tasmanien unter mehr als 1000 Werken auch Arbeiten von  Josef Karl Rädler.

 

 

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Alois Mosbacher, Frenzi Rigling - Salzburg

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Alois Mosbacher, Frenzi Rigling

ZEIT FÜR A - ZEIT FÜR F

 

Kunstraum St. Virgil

Ernst Grein-Straße 14

Salzburg

 

Vernissage: Montag 3.7., 19 Uhr

Einführung: Hubert Nitsch, Kurator Kunstraum St. Virgil

Dauer der Ausstellung: 4.7. - 15.11.2017

Öffnungszeiten: Mo - Sa 8 - 20 Uhr; So 8 -12 Uhr

 

 

"Ich gehe durch die Ateliers von Alois Mosbacher und Frenzi Rigling und nehme die Welt wahr. Gedanklich betrete ich bei Alois Mosbacher dichte Natur, Waldstücke, sehe Tiere, Menschen und Spuren des Zivilisatorischen, Elaborate und Konzentrationen... Es ist eine Welt voller Spuren und Verweise.

Natur und Kultur begegnen mir auch in den Räumen von Frenzi Rigling. Gesammelte Schmetterlingsflügel finden sich ebenso wie gepresste Blätter, aber auch Stoffbänder und Textilobjekte... Fotos vom Biomüll oder Insektenansammlungen ergänzen einen Blick auf die Welt, der im Einfachen vom Schönen erzählt."

Hubert Nitsch

 

Zu Alois Mosbacher

 

 

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Radek Knapp, Alfred Kubin - Wien

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Radek Knapp trifft Alfred Kubin

Die Stunde der Geburt

 

Leopold Museum

MuseumsQuartier

Museumsplatz 1

1070 Wien

 

Ausstellungdauer: 7.7. - 4.9.2017

Täglich: 10 - 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr

 

 

40 Hauptwerke Alfred Kubins treten im neu geschaffenen Grafischen Kabinett des Leopold Museums in einen bezaubernden Dialog mit dem Autor Radek Knapp. Alfred Kubin schuf mehr als 2300 Illustrationen für 250 Bücher. Radek Knapp (*Warschau 1964) hat eine Erzählung zu ausgewählten Grafiken Kubins geschrieben und damit das Zwiegespräch zwischen Autor und Grafiker umgedreht – der Schriftsteller reagiert auf die Bilder des Künstlers, zwingt ihnen seinen Sinn auf und schafft damit möglicherweise auch eine Konkurrenzsituation, einen Wettstreit der Eigenwilligkeiten.

 

Zu Alfred Kubin

 

 

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Gerhard Rühm - Karlsruhe

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Gerhard Rühm
»Poetische Expansionen«

 

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Lorenzstraße 19
76135 Karlsruhe
Deutschland

 

Ausstellungsdauer: Bis 16. Juli 2107

offen: Mi-Fr 10-18 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr

 

»Poetische Expansionen« präsentiert mit einer Serie ausgewählter Positionen eine der wichtigsten Tendenzen der Kunst des 20. Jahrhunderts: die Erweiterung der künstlerischen Medien. In den 1950er- bis 1970er- Jahren entstanden neue künstlerische Formen, indem die Grenzen zwischen Text, Bild, Objekt, Theater und Musik aufgehoben wurden und sich die Kunst von ihren herkömmlichen Materialien und Produktionsverfahren löste und für technische Medien öffnete. Die ersten drei Ausstellungen: Retrospektiven von Nanni Balestrini, Hansjörg Mayer und Gerhard Rühm – sind Auftakt der Ausstellungsserie Poetische Expansionen. Sie zeigen das umfassende sowie vielfältige poetische und literarische Werk der Künstler.

 

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zum Künstler

 

 

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4 x Kubin - LInz: Zeichnung - Musik - Korrespondenz

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Alfred Kubin - Musikalisches Unverständnis

 

Alfred Kubin

Meilensteine seines Schaffens - Wiedereröffnung Kubin-Kabinett

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Dauerausstellung bis 31. Dezember 2019

offen: Di, Mi, Fr 9-18, Do 9-21, Sa, So, Fei: 10-17 Uhr

 

Mit einer Präsentation ausgewählter Hauptwerke Alfred Kubins öffnet das Kubin-Kabinett der Landesgalerie Linz nun als Dauerausstellung seine Tore neu. Wesentliche Blätter aus dem magisch-fantastischen Frühwerk, mit dem der Künstler zu Weltruhm gelangte, werden ebenso vorgestellt wie Beispiele seiner narrativen und literarischen Illustrationen und des expressiven Spätwerks. Die Ausstellung bietet damit einen konzentrierten Einblick in das facettenreiche Werk des bedeutenden Zeichners. Das Oberösterreichische Landesmuseum ist im Besitz von über 4.000 Blättern Kubins und so reiht sich in dieser Ausstellung ein „Highlight“ an das andere.

 

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Alfred Kubin

"Eine andere Seite" - Humor und Ironie im Werk von Alfred Kubin

 

Landesgalerie Linz
Museumstraße 14

4010 Linz

 

Ausstellungsdauer: Bis 27. August 2017

 

Vielfach wird Alfred Kubins Werk mit den Schattenseiten des Daseins, mit dem Dämonischen und Unheilvollen, mit Angst und Vergänglichkeit in Verbindung gebracht. Dabei wird mitunter übersehen, dass ein bedeutender Anteil seines Werkes humorvollen Themen gilt. Ironie, Groteske und Humor stehen deshalb im Mittelpunkt einer Ausstellung im Gotischen Zimmer der Landesgalerie, die sich dieser „anderen Seite” in Kubins Oeuvre widmet. „Ich hatte von jeher einen eigentümlichen Hang zur Übertreibung und zur Phantastik: die Kuh mit vier Hörnern war mir allemal lieber wie die mit zwei“, wie der Künstler es selbst formuliert. Unmittelbarer Anlass für die Schau ist die Aufführung der Kubin-Oper „Die andere Seite“ von Michael Obst im Linzer Musiktheater im Mai 2017 (siehe unten).

 

zur Ausstellung

 

 

Michael Obst: Die andere Seite

Musiktheater nach dem fantastischen Roman von Alfred Kubin

Text von Hermann Schneider

 

Musiktheater Linz

Am Volksgarten 1

4020 Linz

 

Aufführungen bis 29. Juni

 

1908 verfasste Alfred Kubin mit Die andere Seite einen fantastischen Roman. Erzählt wird das Abenteuer einer Reise in die Traumstadt Perle auf der anderen Seite der Welt. Was wie ein hoffnungsvoller Traum beginnt, weitet sich immer mehr zu einem soghaft-apokalyptischen Szenario. Michael Obst komponierte 2010 hierzu eine Musik.

 

Seltsam die Linzer Deutung des Romans "nach Alfred Kubin”. Die bild- und symbolreichen Traumwelten und Dystopien Kubins, sein Ringen um Weltbilder  werden in eine Zwangsjacke gesteckt, der Autor, sein Stück und seine Figuren über eine Irrenhausszenerie gedeutet. "Traum" wird durch "Wahn” ersetzt. Eigenartig gewählte und selbst getextete Chorgesänge banalisieren Kubins Werk zusätzlich. Der Vergleich von Kubins Traumstadt mit einer früheren Nervenheilanstalt in Linz ist zu weit her geholt. In Kubins Traumland und seinem Untergang spielen die Umgebung der Traumstadt, die Landschaften, ihre Bewohner und ihre Tierwelten eine tragende Rolle - kein Vergleich zum Leben in einer geschlossenen Anstalt, selbst wenn das Traumland  Kubins eine Mauer umgibt. Die Traumstädter haben ihr Domizil freiwillig gewählt und die Zwänge Pateras, denen sie ausgesetzt  sind, hindern sie nicht  ihr z.T. wüstes Leben zu führen.

Kubins Roman verliert in diesem willkürlich gestalteten Regietheater Wesentliches - unabhängig von den Qualitäten der Aufführung, besonders der Musik von Michael Obst. Für mich eine Irreführung des Publikums, das erwartet Kubin zu sehen. Zusätzlich ist der Versuch Kunst und Traumwelten über und als Wahn und Krankheit zu deuten, ein gefährliches Unterfangen, das nicht nur einmal böse Geschichte machte.

Ferdinand Altnöder

 

zum Musiktheater

zum Folder "Kubins andere Seiten”

 

 

Alfred Kubin an Herbert Lange und Suzan Wittek

„... wie eine seelige Insel im dröhnenden

Ozean europäischer Barbarei“

Briefe 1940–54 / Mikro-Ausstellung

 

OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus

Adalbert-Stifter-Platz 1

4020 Linz

 

Ausstellungsdauer: Bis 27. August 2017

Täglich außer Montag, 10 bis 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Die im OÖ. Literaturarchiv im StifterHaus, Nachlass Herbert Lange befindlichen Briefe und Postkarten Alfred Kubins an den Journalisten und Autor Herbert Lange sowie an die Schriftstellerin und Japanologin Suzan Wittek umfassen unter anderem die wechselvollen Jahre des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit. Mit der „verehrten“ nach mehrjährigem Japanaufenthalt wieder in Österreich lebenden Wittek pflegt Kubin einen angeregten Austausch, dem jungen Dichter Lange fühlt er sich bald

freundschaftlich verbunden. Verhandelt werden in den Briefen neben Bemerkungen zur politischen Situation erschwerte Arbeits- und Publikationsmöglichkeiten bei steigender Nachfrage nach Zeichnungen

sowie die schwindende Schaffenskraft des Künstlers.

 

 

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2x sensationelle Art brut - Maria Gugging

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gugging.! meisterwerke

 

museum gugging

Am Campus 2
3400 Maria Gugging

 

Verlängert bis 4. März 2018

offen: Winterzeit Di-So 10-17 Uhr, Sommerzeit 10-18 Uhr

 

In "gugging.! meisertwerke” bietet das museum gugging hundertundeins Meisterwerke aus Gugging. Zu finden sind Klassiker wie Walla, Hauser und Tschirtner ebenso wie neuere Arbeiten von KünstlerInnen, die im Atelier Gugging arbeiten. Die Ausstellung ermöglicht eine Reise durch die Welt der Art Brut und markiert die vielfältige Stilistik und hoch beeindruckende Formensprache der Künstler aus Gugging.

 

Katalog: Johann Feilacher, gugging meisterwerke.!, Residenz Verlag, 2014, € 39,90.

zur Ausstellung

zu unserem Gugging-Angebot

 

 

Aloise Corbaz, Blühende Kuss-Szene in Gouache, 1947, Grafitstift und Gouache auf Papier, Foto: Olivier Laffely, AN, Collection de l’Art Brut, Lausanne,  © Association Aloïse, Ausschnitt

 

jean dubuffets art brut.!
die anfänge seiner sammlung

 

Bis 02. Juli 2017

 

1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs und den Beginn einer zweiten Moderne. In dieser Zeit hatte Jean Dubuffet, einer der ideenreichsten Köpfe in der Kunst des 20. Jahrhunderts, genug von der etablierten Kunst und machte sich auf die Suche nach einem neuen Kunstbegriff: frei, unbeeinflusst, antiintellektuell und roh – also „brut“ sollte diese Kunst sein. Das museum gugging zeigt 169 Arbeiten aus Dubuffets berühmt gewordener Sammlung. Diese Arbeiten bilden heute den Urkern der Collection de l’Art Brut in Lausanne, eine fantastische Präsentation, Pflicht für alle LiebhaberInnen, die sich für Tiefe und Breite der Kunst interessieren.

 

zur Ausstellung

 

Galerie Altnöder, Salzburg, Kontakt